Doch die Lösung ist ganz einfach. Man braucht nur einen Schrittmotor. Knobloch bietet einen an Artikelnr.: 32311 mit diesem kann man dann Modelle sehr genau steuern. Die Fischerwerke hatten mit solchen Motoren auch mal einem Plotter (Drucker) im Angebot.
Besonderheit dieses Motors ist das er immer nur einen Takt dreht und dann wieder stehen bleibt, wie weit er sich dreht ist genau festgelegt bei diesem Motor ist ein voller Takt genau 7,5 Grad. Das heißt damit sich die Welle einmal um 360 Grad dreht muss man den Takt 48 mal wieder hohlen (7,5 * 48 = 360).
Angesteuert wir der Motor über das Interface, allerdings hat er einen Nachteil er braucht 2 Ausgänge und die Ansteuerung ist nicht ganz einfach. Selber habe ich ihn noch nicht so lange bzw. habe ihn noch nicht so viel benutzt und kann deshalb selber nicht ganz so viel dazu sagen, aber das was ich weiß steht hier. Eine Anleitung gibt es auch bei Knobloch Artikelnr.: 79015.
Angeschlossen wird er so: (Die Motor Ausgänge sind nur Beispiele und können angepasst werden)
| Kabel (Schrittmotor) | Stecker Interface |
| schwarz | M1 - Pol (hinten) |
| rot | M1 + Pol (vorne) |
| grau | M2 + Pol (vorne) |
| grün | M2 - Pol (hinten) |
Ansteuern kann man ihn mit Hilfe von LLWin oder Robo Pro und das geht so:
| Linkslauf | |
| Motor | Richtung |
| M1 | rechts |
| M2 | links |
| M1 | links |
| M2 | rechts |
| Rechtslauf | |
| Motor | Richtung |
| M2 | rechts |
| M1 | links |
| M2 | links |
| M1 | rechts |
Wenn diese 4 Schritte ausgeführt wurden hat man einen Volltakt und hat den Motor um 30 Grad gedreht, um ihn weiter laufen zu lassen muss man die Schritte nur immer wiederhohlen.
Zugegeben die Sache ist nicht ganz billig, aber für präzise Sachen ein muss.
Das einige was man auf jeden fall beachten sollte ist der Strom verbrauch. So ein Motor zieht ca. 12 Watt wenn er läuft. Was etwa 1 A pro Motor macht. Das heißt das Originale ft Netzteil ist total überlastet. Das Interface schafft es aber auch wenn das nur 250 mA pro Ausgang haben soll. Es ist aber zu empfehlen wenn man nicht unbedingt die halte Kraft vom Motor braucht, ihn nach Ankunft in der Endposition auszuschalten