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Stark belastete Antriebsräder drehen oft auf der Antriebsachse durch, bedingt durch eine zu schwache Klemmung von Nabenzange gegen Nabenmutter auf der Achse. Abhilfe schafft hier folgender Trick:
In
die Antriebsachse wird am Ende mit einer Puksäge (Metallsägeblatt) ein
etwa 6mm langer Schlitz eingesägt. Dann die Nabenzange auf die
Antriebsachse aufstecken. In den zuvor eingesägten Schlitz nun eine
Unterlegscheibe mit 6 bis 7mm Außendurchmesser einstecken, wobei die
Unterlegscheibe in einen der beiden Schlitze der Nabenzange eingreift.
Nabenmutter Gegenschrauben und nie wieder wird ein Antriebsrad auf
dieser Achse durchdrehen können.Wer keine passenden Unterlegscheiben hat, kann auch statt dessen aus einem Bierflaschendeckel oder einer Konservendose sich ein Blechstück von 6x6mm herausschneiden, welches den gleichen Effekt wie die Unterlegscheibe erfüllt.

Nun kommt es ja auch vor, dass das Antriebsrad nicht am Ende, sondern irgendwo sich auf der Antriebsachse befindet. Hier lässt sich natürlich kein Schlitz einsägen. Abhilfe: einfach in die Antriebsachse mit einem Metallbohrer ein Loch von 1 bis 1,5mm (bitte nicht größer, Achse wird sonst zu geschwächt) bohren. In dieses Loch steckt man nun einen kleinen Nagel, Kopf abgekniffen und auf 6mm gekürzt, und verfährt wie oben beschrieben.

Wer lieber bohrt statt sägt kann das natürlich auch am Achsenende anwenden.

So sieht dann die Achse mit Nabe aus wenn sie fest ist. Nun kann auf jeden fall nichts mehr durchrutschen.

Mir hat dieser Trick schon oft weitergeholfen, und nun viel Spaß beim basteln!