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Stand

13.11.11

Dieser Tipp ist von Michael Heinrich wer fragen hat schreibt ihm eine

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Stark belastete Antriebsräder drehen oft auf der Antriebsachse durch, bedingt durch eine zu schwache Klemmung von Nabenzange gegen Nabenmutter auf der Achse. Abhilfe schafft hier folgender Trick:

Drehsicherung vorbereitetIn die Antriebsachse wird am Ende mit einer Puksäge (Metallsägeblatt) ein etwa 6mm langer Schlitz eingesägt. Dann die Nabenzange auf die Antriebsachse aufstecken. In den zuvor eingesägten Schlitz nun eine Unterlegscheibe mit 6 bis 7mm Außendurchmesser einstecken, wobei die Unterlegscheibe in einen der beiden Schlitze der Nabenzange eingreift. Nabenmutter Gegenschrauben und nie wieder wird ein Antriebsrad auf dieser Achse durchdrehen können.






Wer keine passenden Unterlegscheiben hat, kann auch statt dessen aus einem Bierflaschendeckel oder einer Konservendose sich ein Blechstück von 6x6mm herausschneiden, welches den gleichen Effekt wie die Unterlegscheibe erfüllt.

Die Drehsicherungen eingebaut












Nun kommt es ja auch vor, dass das Antriebsrad nicht am Ende, sondern irgendwo sich auf der Antriebsachse befindet. Hier lässt sich natürlich kein Schlitz einsägen. Abhilfe: einfach in die Antriebsachse mit einem Metallbohrer ein Loch von 1 bis 1,5mm (bitte nicht größer, Achse wird sonst zu geschwächt) bohren. In dieses Loch steckt man nun einen kleinen Nagel, Kopf abgekniffen und auf 6mm gekürzt, und verfährt wie oben beschrieben.

Am ende die Drehsicherung

Wer lieber bohrt statt sägt kann das natürlich auch am Achsenende anwenden.

hier ist die Drehsicherung in der mitte

























So sieht dann die Achse mit Nabe aus wenn sie fest ist. Nun kann auf jeden fall nichts mehr durchrutschen.

Komplett fertig



















Mir hat dieser Trick schon oft weitergeholfen, und nun viel Spaß beim basteln!